Die Kunst, einen Drachen zu reiten – Bernhard Moestl

Mit der Symbolfigur des Drachen zeigt Bernhard Moestl die Macht und gleichzeitig die Kraft des eigenen Denkens auf.

Macht im Sinne der manchmal unkontrollierbar erscheinenden Dynamik der Gedanken sowie der äußeren Einflüsse darauf, und Kraft im Sinne der Tatsache, dass Gedanken die eigene Realität erzeugen. Ob positiv oder negativ, darüber kann man selbst entscheiden lernen. Und darum geht es in diesem Buch.

‘Die Kunst, einen Drachen zu reiten’ präzisiert das asiatisch geprägte Thema “Achtsamkeit” und will es durch das vermittelte Detailwissen noch produktiver umsetzbar machen. Ausgangsbasis dafür ist das Erkennen grundsätzlicher Zusammenhänge und das Entwickeln einer Sensibilität gegenüber dem eigenen generellen Denken und den permanent ablaufenden Gedanken.

Gedanken eben nicht als gegeben hinzunehmen, sondern ohne “Wenn” und “Vielleicht” darüber zu entscheiden, mit was und wem man sich im Leben wirklich befassen möchte. Generell wird dabei sehr schnell klar, dass erfolgreiche Veränderung nicht irgendwann beginnen könnte, sondern aus dem eigenen Entschluss und jetzt beginnen muss.

Darüber hinaus werden Themen wie Macht, Selbstunsicherheit, Furchtlosigkeit, Mut und Angst abgedeckt, oder dass Angst vom Denken erzeugt wird und dabei gleichzeitig sinnvolle Gedanken lähmt.

Es geht weiter darum, wie man konsequent innere Ruhe und Gelassenheit finden, Zufriedenheit entwickeln und Ärger bzw. blockierende Sorgen vermeiden kann. Oder dass Gedanken, aber auch Intuition und Bauchgefühl, sehr leicht durch Emotionen und Einwirkung von außen beinflusst werden können.

Fazit:
Dieses Buch liefert eine detaillierte Innenansicht der Zusammenhänge des eigenen Denkens und damit der Gedanken, die eben teilweise gar nicht bewusst, sondern viel zu oft ganz unterbewusst entstehen. Mit diesem Wissen wird es einfacher, konsequenter über den eigenen Erfolg entschieden zu können.
Der Anspruch des Autors, mehr Selbstbestimmung durch bewusstes Erkennen der Gedanken und mehr Sensibilität für die eigenen Gefühle zu entwickeln, ist durch die vielen Details anspruchsvoll und gleichzeitig absolut interessant.

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